Soziales

Soziales · 12. Juli 2019
von Marita Odia. Corinna Schüler (33) zog im Januar 2018 aus Köln-Sülz in die Mülheimer Grünstraße. Birgit Allgeier (37) kommt aus Freiburg und hat in Mülheim eine Familie gegründet. Kofi Boachie-Danquah (25) ist ein Masterstudent und zog im Oktober 2018 hierher. Im Februar trafen die Neu-Mülheimer sich mit 20 anderen Kölnerinnen und Kölnern zwischen 20 und 77 Jahren in der Mülheimer Hafenakademie, um „Nachbarschaftshelden“ zu werden.

Soziales · 28. Mai 2019
Keupstraße Eine Frau, die ich bewundere: Elif Tatli, 47, geboren in der Nähe des kurdischen Halfeti, am Euphrat gelegen. Ihr Dorf wurde im „Südostanatolien-Projekt“ – dem Stauseeprogramm GAP – in den 1980er Jahren überflutet. Seit 1989 lebt die Geschäftsfrau in Deutschland.

Soziales · 23. Mai 2019
Schon zu Beginn meiner Zeit in Mülheim hat sie mich beeindruckt – ihr Stil, immer originell. Man spürt ihre Gestaltungskraft in ihrer alltäglichen Erscheinung.

Soziales · 30. Januar 2019
Der niederländische Architekt Rem Koolhaas meint, Einkaufszentren seien die Kathedralen der Gegenwart, Einkaufsstraßen die modernen Pilgerwege. Diese beschreiten die Menschen um Austausch, Inspiration und Sinn zu finden.

Soziales · 30. Januar 2019
Das Ende der Straße Mülheimer Freiheit. Ein Mikrokosmos, der den „multikulti“ Makrokosmos des Mülheimer Viertels reflektiert. Eine Ecke des Blocks: Ein türkischer Kiosk, eine griechische Schneiderei, ein philippinischer Massage Salon, ein Friseur Salon der Ukrainerin Violetta Barynova.

Soziales · 30. Januar 2019
Clevischer Ring. Als Brigitte Milhan im Frühjahr 2016 mit einigen Flüchtlingen aus Syrien und dem Irak im Einverständnis mit dem Kölner Grünflächenamt hier die Samen für eine Wildblumenwiese säte, ahnte sie nicht, dass es ihr letzter Frühling sein sollte. Im Spätherbst 2016 ist sie nach kurzem Leiden an Krebs gestorben.

Soziales · 06. September 2018
Aus dem vergangenen 50 Jahren sozialer und alternativer Bewegung im Stadtteil lassen sich für Gegenwart und Zukunft vielleicht folgende Lehren ziehen: Zum einen die Erkenntnis, dass soziale Initiativen vor Ort erfolgreich sind, wenn sie die sogenannte Randgruppen und besonders Bedürftige mit aufnehmen; weil deren Ideen und Erfahrungen bereichern, und weil nur so die Verhältnisse zu ändern sind, „in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist“

Soziales · 30. August 2018
Manchmal reichen wenige Worte, um zu Tode zu kommen. Entscheidend sind allein die Umstände; zu welcher Zeit man etwas sagt, und insbesondere, ob die unerwünschte Äußerung in einer liberalen Demokratie oder in einem totalitären Staat fällt.

Soziales · 05. Januar 2018
Mülheim-Nord. Ihre Wurzeln reichen tief in die Vergangenheit sozialpolitischer Geschichte. Aus Ideen der 68er-Bewegung, insbesondere dessen sozialrevolutionärem Zweig, ist ein vielschichtiges Geflecht an sozialen und kulturellen Angeboten gewachsen.